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Was ist Infrarotstrahlung?

Infrarotstrahlung wird in der Wissenschaft als elektromagnetische Wellen in einem Spektrahlbereich bezeichnet. Diese befindet sich zwischen sichtbarem Licht und längerwelligen Terhertzstrahlung. Therhertzstrahlung liegt in einem Grenzbereich, den gewöhnliche Überlagerungsempfänger fast nicht mehr abdecken können. Sie ist deshalb in der Wissenschaft noch unerforscht und ist erst in der jüngsten Vergangenheit Gegenstand intensiver Anwendungsentwicklungen geworden.

Die Infrarotstrahlung dagegen wurde schon in der frühen Wissenschaft um 1800 von einem deutsch -britischen Astronomen bei einem Versuch entdeckt. Er wollte die Temperatur des Sonnenlichtes erforschen. Der Versuch ist heute fast jedem bekannt. Er nahm sich ein Prisma und brach das Licht. In die Lichtstrahlen platzierte er ein konventionelles Thermometer. Im roten Bereich bemerkte er die höchste Temperatur. Aus dem Temperaturanstieg schloss er, dass das Sonnenspektrum sich jenseits des Roten fortsetzten muss.

Der Versuch zeigt, dass Licht in mehreren Spektren aufgeteilt ist. Die Infrarotstrahlung ist dabei ein Hauptbestandteil und umfasst fast 50% an der Sonnenstrahlung. Deshalb werden Infrarotkameras und Infrarotstrahlung oft benutzt. Alleine ist die Strahlung fast unsichtbar. Das liegt an der Streuung. Die Strahlen werden dabei unterteilt in kurzwelligen (Wellenlängenbereich von 780 bis 1400 Nanometern), mittelwelligen (1400 – 3000 Nanometern) und langwelligen Strahlen (3000 – 1 Millimeter).

Lebende Objekte geben Strahlungen ab. Deshalb erscheint auf der Wärmebildkamera der analysierte Bereich rot oder gelb. Die Strahlung wird von Ihr aufgenommen und auf dem Display dargestellt.

 

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