Wärmebildkamera Jagd – 3 Produkte im Vergleich

Wärmebildkamera Jagd – Das Wichtigste in Kürze!

Was ist eine Wärmebildkamera Jagd?

Eine Wärmebildkamera Jagd ist ein Gerät, welches verschiedene Bildfrequenzen durch Infrarotstrahlung empfängt. In der Jagd werden Wärmebildkameras gerne eingesetzt, um Tiere zu entdecken. Diese Tiere sind meist gut an ihre Umgebung angepasst und somit schwer für Jäger zu erkennen. Das Auffinden wird gerade in der Nacht noch schwerer und man kann das Wild kaum noch erkennen. Meist hilft sogar ein konventionelles Nachtsichtgerät nicht. Die Wärmebildkamera zeichnet aber sowohl nachts als auch am Tag zuverlässige Bilder auf. Das Tier ist auf dem Display gut zu erkennen.

Was zeichnet eine Wärmebildkamera Jagd aus?
Eine gute Wärmebildkamera Jagd kann Wild gut und erfolgreich darstellen. Gerade in den letzten Jahren haben sich Wärmebildkameras extrem weiterentwickelt. Ferngläser werden immer häufiger durch die Wärmebildkameras ausgetauscht. Sie gehört zu einer guten Ausstattung eines Jägers oder Försters. Die Wärmebildkameras sind leider nicht günstig, aber in den letzten Jahren im Preis deutlich gesunken. Der Mehrwert der durch das Benutzen der Wärmebildkamera Jagd ausgeht, ist erhöht. Jede Jagd kann dadurch erfolgreicher werden.   
Wie ist die Wärmebildkamera Jagd aufgebaut?
Aufgebaut ist die Wärmebildkamera Jagd im Prinzip wie eine normale elektronische Kamera für helles Licht. Der Aufbau der Sensoren unterscheidet sich aber in der Funktionsweise je detektierender Wellenlänge. Die Wärmebildkamera Jagd funktioniert bei jedem Objekt. Dieses Objekt muss eine Temperatur über 0 Kelvin haben. Das entspricht eine Temperatur von -273,15°C. Dann senden alle lebenden Objekte eine Wärmestrahlung aus. Diese Strahlung besitzt eine größere Wellenlänge als das normale Tageslicht. Die Wärmebildkamera Jagd kann zudem besser Rauch durchdringen und Objekte sichtbar machen, als normale Kameras.

Worauf ist beim Kauf einer Wärmebildkamera Jagd zu achten?

Grundsätzlich sind bei der Wärmebildkamera Jagd sehr viele Aspekte zu beachten. Erst die einzelnen Komponenten der Wärmebildkamera Jagd sorgen dafür, dass die  Wärmebildkamera für die Jagd attraktiv und qualitativ hochwertig wird. Dabei muss man unterscheiden, ob die Wärmebildkamera Jagd mobil oder immobil ist. Mobile Geräte sind einfacher und handlicher. Man kann mit der mobilen Wärmebildkamera leichter und schneller arbeiten. Immobile Kameras sind genauer und können meist weiter die Umgebung erfassen. Interessierte Käufer sollten besonders auf den Bildschirm achten. Wenn Sie eine Sehbehinderung besitzen und es Ihnen schwer fällt auf kleinen Bildschirmen den Überblick zu behalten, sollten Sie auf die richtige Größe des Bildschirms der Wärmebildkamera Jagd nicht verzichten.

Wärmebildgeräte haben Grenzen

Eine Wärmebildkamera Jagd wird meist für die Jagd gekauft, doch auch ihnen sind Grenzen gesetzt. Schon lang sind sie nicht mehr nur in Filmen real. Oft werden Wärmebildkameras als Objekt benutzt, um Wände und Gegenstände durchleuchten zu können. Dies ist meist nicht der Fall. Wärmebildgeräte stellen ausschließlich warme und kalte Regionen da. Es ist möglich hohe Temperaturen von außen zu erkennen, jedoch kein vollständiges Objekt.

Es ist möglich, dass die Suche nach dem Wild dadurch eingeschränkt ist. Für Landwirte oder Förster ist das Wärmebildgerät eine Alternative zum Suchen nach Tieren im Korn. Nicht selten werden unschuldige Tiere durch Landmaschinen getötet. Grenzen herrschen auch bei der Jagdbekleidung und Ausstattung.

Ein Zielfernrohr mit Fadenkreuz und eingebautem Wärmebild ist in Deutschland strengstens verboten. Man kennt das Zielfernrohr auch unter dem Namen Thermalvisier.

Die Messdistanz

Die Messdistanz der Wärmebildkamera Jagd ist bei jedem Einsatz verschieden notwendig. Bei Gebäuden oder dem Heizungsbau ist die Messdistanz kaum notwendig. Meist befindet sich das zu analysierende Objekt nicht weit weg. Problematisch wird es bei der Jagd oder bei Notfalleinsätzen. Messergebnisse durch die Wärmebildkamera Jagd während einer Tierbeobachtung sind meist nur aus weiter Entfernung möglich. Auf vielen Wildkameras wird deshalb auf die Entfernung der Infrarotstrahlen hingewiesen.

Funktionen
Abbildung 1: Funktionen

Funktionen und Steuerung

Die Wärmebildkamera Jagd wird meistens mit einem hohen Funktionsumfang angeboten. Dabei spielt dieser am Anfang kaum eine Rolle, denn ein großer Funktionsumfang bedeutet nicht immer bessere Wärmebildgeräte. In der Regel ist meist eine hohe Einarbeitungszeit nötig. Dies macht die Wärmebildgeräte sehr komplex und kompliziert für den Jäger. Es kann sein, dass die Wärmebildkamera Jagd Funktionen hat, die für Ihr Einsatzgebiet nicht nötig oder überflüssig sind. Es herrscht ein Überangebot von Funktionen. Sie sollten also immer darauf achten, dass das Wärmebildgerät auf Ihre Situation zutrifft. Sie sparen meist wertvolle Zeit und Geld. Gerade bei den ersten Schritten sollten Sie deshalb das Handbuch gebrauchen. Es könnten sonst Fehlkonfigurationen entstehen.

Fehlkonfigurationen können zu falschen Messergebnissen führen. Sie könnten sich täuschen.

Die Temperatur

Die meisten Wärmebildkameras sind in ihrer Temperatur eingeschränkt. Auch hier sollte Ihr Einsatzgebiet klar definiert sein, um einen Fehlkauf zu vermeiden. In der Regel messen Wildkameras im Bereich zwischen -10° und +250° Celsius . Das reicht um Lebewesen, wie Wild, zu identifizieren. Die meisten Modelle, wie Scout, Pulsar oder TS32 sind in diesem Bereich angeordnet. Sollte sich jedoch das Einsatzgebiet verändern und die Temperatur ansteigen, empfiehlt sich ein größers Objekt zu kaufen.

Wärmebildkamera Jagd – Hersteller und Marken

In vielen Einsatzlagen sind Wärmebildkameras von großem Nutzen. Bei der Jagd aber können sie den kleinen Unterschied machen. Das Wild ist meist sehr flink und schnell. Als Förster oder Jäger haben Sie eher schlechte Chancen näher an das Wild heran zu kommen. Die Wärmebildkamera Jagd kann dabei helfen das Tier eher zu erkennen. Es kommt jedoch immer auf das richtige Equipment an. Dabei sind Marken mit Qualität sehr sinnvoll. Die Preiskategorien unterscheiden sich daher auch extrem voneinander. Meistens lohnt es sich mehr Geld zu bezahlen. Um jedoch einen Fehlgriff zu vermeiden, werden Ihnen unten einige Marken vorgestellt, die entweder ein gutes Preisleitungsverhältnis haben oder qualitativ sehr hochwertig sind.

Flir

Flir wurde 1978 in der USA gegründet. Der Name Flir setzt sich aus den Wörtern „Forward-looking infrared Imaging Systems“ zusammen und heißt frei übersetzt „Zukunftsweisende Infrarot-Bildgebungssysteme“. Flir vertreibt Technologien, die die Wahrnehmung und das Bewusstsein verbessern sollen. Das Unternehmen Flir engagiert sich sehr für Zukunftsweisende Projekte in der Sparte Wärmebildkameras, wie Scout. Flirs Wärmebildsystem, Wärmebildkamera Jagd, sichtbare Lichtbilder, Lokalisierungssysteme sowie fortschrittliche Bedrohungs- und Erkennungssyteme bringen schnelle Sensorlösungen an den Tag. Dabei ist Flir nicht nur Hersteller für zivile Scout Zwecke. Das Amerikanische Militär setzt schon lange auf die gute Technik von Flir. Neben dem Militär und dessen Überwachung ist die Firma Flir in weiteren fünf Geschäftsbereichen tätig. Die weiteren Geschäftsbereiche von Flir umfassen Forschung, industrielle Entwicklung, Verifikation und den Test von Wärmebildkameras. Dabei bietet das Unternehmen Flir Taschenformate, wie die Scout Produkte oder stationäre Wärmebildkameras an.

Fluke

Im Gegensatz zu Flir wurde Fluke 1948 gegründet. Die Firma Fluke bietet eine breite Palette an Messgeräten an. Dazu gehören unter anderem Oszilloskope, Tester, Pulsar und Multimeter sowie Wärmebildkameras. Fluke gehört zu einer Tochtergesellschaft der Danaher Corporation. Das Unternehmen vertreibt dabei in mehr als hundert Ländern ihre Produkte. Da es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt, operieren die Firma hauptsächlich aus Amerika. Aber auch in Europa und Asien betreibt Fluke Standorte.

heisse Temperaturen
Abbildung 2: heisse Temperaturen

Bekannt ist das Unternehmen für die qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Geräte. Aus diesem Grund ist Fluke in vielen Ländern Marktführer für Infrarottechnik und Thermografie. Die Produktpalette ist bei der Wärmebildkamera Jagd breit gefächert. Die Preisklasse liegt aber bei Wärmebildkameras in der gehobenen Preiskategorie für den industriellen und professionellen Einsatz. Das Unternehmen Pulsar bewegt sich in der gleichen Kategorie.

Anders als bei anderen Herstellern bietet Fluke bei fast allen Produkten eine lebenslange Gewährleistung auf seine Produkte an.

Seek

Seek ist ein Unternehmen, welches Wärmequellen durch ein Wärmebildgerät darstellt. Besonders an dem Unternehmen Seek ist, dass es von Branchenführern gegründet worden ist. Mehr als 40 Jahre Produkterfahrung hat Seek und das spiegelt sich in den Produkten wieder. Mit dieser Erfahrung sind sie fast ausschließlich in der Produktsparte der Wärmebildoptik zuständig. Seek fertigt, konzipiert und entwickelt qualitativ hochwertige Wärmebildkameras.

Liemke

Die Firma Liemke wurde in Deutschland gegründet. Liemke bietet technische Innovation, herausragende Qualität und kompetenten Service an. Man versucht immer den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Ein großer Vorteil der Marke Liemke ist, dass alle Produkte den hohen Kriterien des eigenen Tests standhalten müssen. Liemke vertreibt zudem fast ausschließlich in Deutschland. Die Wärmebildkamera Jagd ist dabei nur eine Produktsparte der Firma Liemke. Militär und Objektsicherung gehört zudem mit zu ihrer Produktsparte.

Liemke befindet sich im hohen Preissegment. Gewollt werden keine halben oder minderwertigen Wärmebildkameras, weshalb das Unternehmen Liemke die technische Markführerschaft anstrebt.

Der genaue Aufbau – Wärmebildkamera Jagd

Eine Wärmebildkamera Jagd wird immer öfter verwendet. Vor allem in den letzten Jahren haben die Beobachtungsgeräte einen extremen Aufschwung erlebt. Mit der stetigen Weiterentwicklung der Wärmebildkamera Jagd gehören sie beinah zur Standardausrüstung. Der große Vorteil der Kameras ist, dass kein Licht benötigt wird. Durch die exakten Infrarotstrahlungen können die Wärmequellen auf dem Display angezeigt werden. Dennoch gibt es einige Informationen, die Sie beachten sollten. Eine sichere Anwendung ermöglicht eine gute und erfolgreiche Jagd.

Aufbau und Querschnitt einer Wärmebildkamera Jagd

Eine Wärmebildkamera Jagd ist aus vier wichtigen Bestandteilen aufgebaut.

Dabei handelt es sich um:

  • Linse
  • Detektor
  • Elektronik
  • Display

All diese Punkte sind essenziell nötig für die erfolgreiche Jagd. Die Objektiv Linse besteht meist aus Halbleitermaterialien. Diese erkennen Sie an Einkristallen. Diese Einkristalle zeichnen sich durch eine sehr reine Form von Verkettungen der Atomen aus. Eine Reinheit von 99,9999999% würde bedeuten, dass 1 Milliarde Atome höchstens ein 1 Fremdatom besitzen. Natürlich ist dies recht selten, aber man bemüht sich das Glas so rein wie möglich zu halten. Qualität wird hier sehr groß geschrieben. Je weniger Fremdstoffe, desto besser kann die Infrarotstrahlung das Ziel erreichen. Die meisten Wärmekameras bestehen daher aus Germanium und nicht aus Glas.

Detektoren

Hinter der Linse befindet sich der Detektor. Dieser wandelt elektrische Signale, die von der Infrarotstrahlung ausgehen, um. Es handelt sich dabei um den Vorgang des Detektieren.

Einsatzmoeglichkeiten
Abbildung 3: Einsatzmoeglichkeiten

Der Detektor der Wärmebildkamera Jagd lässt sich dabei in zwei Systeme unterscheiden: den gekühlten Infrarotdetektor und den ungekühlten Infrarotdetektor.

Zurzeit wird mit verschiedenen Methoden der Wärmebildkamera Jagd innerhalb des Detektors gearbeitet. Das Prinzip der Änderung des Widerstandes ist eines davon. Die Infrarotstrahlung tritt in den Detektor der Wärmebildkamera Jagd ein. Es ändern sich dadurch der Widerstand, Stromstärke und Spannung, woraus dann die Temperatur des lebenden Objektes gemessen wird. Im Detektor wird der voreingestellte Emissionsfaktor mit der gemessenen Widerstandsänderung verglichen. Am Messpunkt der Wärmebildkamera Jagd wird dann die genaue Temperatur ausgegeben.
Der Emissionsfaktor ist produktabhängig und kann zwischen 0,012 und 0,98 schwanken. Es kann also sein, dass es Temperaturunterschiede zwischen den Produkten gibt. Zu erkennen sind aber meist alle Tiere. Bei der Feuerwehr sind meist alle Messgeräte genormt. Der Wert beträgt 0,95.

Ein Emissionsgrad von 1 wird meist für die theoretische Betrachtung genutzt. Materialien, die einen Emissionsgrad von 1 besitzen sind nicht bekannt. Sie würden jegliche elektromagnetische Strahlung absorbieren.

Beispiel:

NRTemp. [°C]Emission
 1. 28,9 0,93
 2. 30,6 0,63
 3. 41,8 0,20
 4. 133,3 0,02

Mit geringerer Emission steigert sich die Temperatur.

NETD-Wert

Der Wert ist für die Stabilität des Kamerabildes der Wärmebildkamera Jagd zuständig. Sie regelt die Darstellung der Temperaturempfindlichkeit für die Einordnung. Man minimiert die Gefahr eines Störeffekts. Dieser Effekt ist auch als „Bildrauschen“ bekannt. Je geringer der NETD-Wert, desto geringer die Gefahr.

 Auflösung

Waermebild
Abbildung 4: Waermebild

Bekannt ist, dass ältere Geräte meist eine schlechtere Auflösung haben als neuere. Die Führenden Hersteller schreiten aber immer weiter in der Entwicklung fort. Momentan kann man gute Geräte mit einer Auflösung und einer Bildfrequenz von 384 x 288 Pixeln zu 30 FPS oder 60 FPS erwerben. Es ist wichtig zu wissen, dass es sich dabei um einen Richtwert der Wärmebildkameras handelt und nicht um einen Richtwert für normale Kameras. Diese sind meist deutlich höher. Themische Bildsensoren sind meist von Vorteil um mehr Details sehen zu können. Die Bildsensoren erzielen ein schärferes Infrarot-Bild und machen die Messung deutlich genauer. Mit der Auflösung der hohen Bildfrequenz und der folgenden Detail-Tiefe steigt meistens aber auch immer der Preis. Scharfe Bilder sind bei der Jagd zu empfehlen.

Der Detektor sollte die gleiche Auflösung wie der Display haben. Man kann so das Bild optimal wiedergeben.

Farbmodus

Der Farbmodus ist bei vielen Wärmebildkameras verschieden. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Farbmodus-Wahlen an. Dies ist ein großes Problem für den Vergleich von Wärmebildkameras, da jeder Hersteller individuell einrichtet. Es gibt dennoch vier Modi, die in den meisten Wärmebildkameras vorkommen. Sie sind jedoch meist so verschieden, dass jeder von ihnen seine eigenen Vor- und Nachteile hat. Aufgebaut sind sie jedoch meist gleich. Die Bildfrequenz setzt sich aus den aufgenommenen Infrarotdaten bestimmter Temperaturbereiche zusammen. Die resultierenden Bildfrequenz Ergebnisse werden dann auf dem Display wiedergegeben.

Weiß-heiß Modus

Es werden heiße Gegenstände sehr hell dargestellt. Je höher die Temperatur, desto heller wird die Wärmequelle dargestellt. Umrisse und Gegenstände sind in dem weiß-heiß Modus besser zu erkennen. Es werden alle wesentlichen Informationen dargestellt. Diese Einstellung ist gerade bei der Brandbekämpfung sehr beliebt. In der Brandbekämpfung werden gerne Produkte von Flir, Pulsar oder Scout benutzt.

Hitzemarker/ NFPA-Modus

Der Hitzemarker ist eine Erweiterung des weiß-heiß Modus. Dieser stellt ab einer Temperatur von ca. 150°C in Farben dar. Eine sehr starke Wärmequelle wird in rot dargestellt und der Rest in Gelbtönen. Da es sich um eine Erweiterung des weiß-heiß Modus handelt, wird diese Einstellung auch vorrangig in der Brandbekämpfung eingesetzt und eignet sich für die Jagd eher selten.

Hitzefinder

Der Hitzefinder zeigt die Temperatur in verschiedenen Farben an. Es ist darauf zu achten, dass eine Farbe immer unterschiedlich dargestellt wird. Es ist egal, ob 10 °C oder 500 °C, die höchste Temperatur wird in rot dargestellt. Geringere Temperaturen werden in gelb dargestellt. Farben bedeuten je nach Temperatur also immer eine neue Temperatur. Der Hitzefinder wird gerne bei der Jagd von Jägern benutzt. Auch bei der Polizei wird er für die Personensuche eingesetzt.

Vollfarbmodus

Der Vollfarbenmodus ist ein dynamischer Farbmodus. Dabei ist der Detektor ist für das hohe Farbenspektrum verantwortlich. Er wandelt dabei „Falschfarben“ in Vollfarben um. Er reagiert auf sehr kleine Temperaturunterschiede und ist deshalb bei Rettungssanitätern sehr beliebt. Auch unter Jägern ist der Vollfarbmodus sehr beliebt.

Video 1: Wärmebildkamera Jagd: Pulsar XQ50

Produkt- und Verwendungsarten – Welche Bauarten gibt es bei der Wärmebildkamera Jagd?

Es gibt zwei Typen der Wärmebildkamera Jagd. Diese Typen werden meist in ihrer Bauweise im Detektor unterschieden. Der Detektor wandelt elektrische Signale, die von der Infrarotstrahlung ausgehen, um. Man nennt diesen Prozess detektieren.

Gekühlte Infrarotdetektoren

In der Regel sind gekühlte Infrarotdetektoren in einem Gehäuse untergebracht. Dieses befindet sich in einem Vakuum und wird mit einer sehr geringen Temperatur gekühlt. Die Temperatur in dem Gehäuse muss dabei zwischen 4 und 110 Kelvin liegen. Das wäre eine Betriebstemperatur zwischen -270° C und -160° C, wobei ein durchschnittlicher Wert bei c.a – 190° C liegt. Das entspricht ungefähr der Siedetemperatur von Stickstoff. Die Temperatur wird dann als kryogenische Temperatur bezeichnet. Die Detektoren sind dann kälter als die zu beobachtenden Objekte. Die thermische Empfindlichkeit des Detektors ist dadurch deutlich erhöht und kann Tiere besser unterscheiden. Die gekühlte Wärmebildkamera Jagd sondert zudem Strahlung ab. Diese könnte die Messungen negativ beeinflussen. Deshalb arbeiten Temperaturen meist nur im Bereich um – 190°C.

Als Kühlstoff der Wärmebildkameras wurde früher flüssiger Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid verwendet. Moderne Geräte arbeiten heute oft mit Peltierelementen. Es handelt sich dabei um einen elektrothermischen Wandler, der bei Stromdurchfluss eine Temperaturdifferenz erzeugt. Genaue Wärmebildkameras arbeiten auch mit Stirlingkühlern.

Vorteil

  • extreme Sensitivität
  • Erkennung kleinster Temperaturunterschiede
  • gute Auflösung bei weiter Entfernung

Nachteil

  • hohe Kosten
  • manche Kühler müssen nach 8000 – 10000 Betriebsstunden gewartet werden
  • bei Ausfall ist die Wärmebildkamera Jagd nicht mehr betriebsbereit

Ungekühlte Infrarotdetektoren

Ungekühlte Wärmebildkameras arbeiten bei Umgebungstemperatur. Sie nutzen die Infrarot Sensoren, die durch thermoelektrische Kühler auf gleichbleibender Temperatur gehalten wird. Bei Aufheizung des Detektors durch Infrarotstrahlung werden Änderungen von Spannung, Widerstand oder Stromstärke gemessen und anschließend mit den Werten der Betriebstemperatur verglichen und analysiert. Durch den Vergleich von den beiden Indikatoren kann man die aufgenommene Strahlungsmenge und die Temperatur ermitteln.

Vorteil

  • kleiner und handlicher
  • einfachere Bedienung
  • hohe Zuverlässigkeit

Nachteil

  • hohe Kosten bei hohen Brennweiten
  • geringere Leistung
  • leichte Temperaturunterschiede

Zusammenfassung

 gekühlteungekühlt
Größedeutlich größerkompakt
Funktionsweise
  • höhere Bildqualität
  • sehr scharfe und flüssige Bilder
  • zuverlässig
  • arbeiten mit Umgebungstemperatur
  • handlich und meist günstiger

Wärmebildkamera Jagd – Ein Fazit

Die Wärmebildkamera Jagd ist ein Objekt für jedermann. Die Wärmebildkamera Jagd ist nicht nur äußerst hilfreich, sondern sie kann auch noch Leben oder Tiere retten. In der Regel gehören Wärmebildgeräte schon fast zu einer Standardausrüstung der Förster und Jäger. Durch die genaue Wärmebildoptik und das Gehäuse passt sie zudem in jede Jagdbekleidung. Mit dem richtigen Gerät, wie von Flir und der passenden Handhabung werden Sie lange Spaß an der Wärmebildkamera Jagd haben. Wir hoffen, das wir Ihnen Ihre Entscheidung etwas einfacher machen konnten.  
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